Das Ziel: Durch Digitalisierung die Produktionskosten senken

Interview zur systematischen und investitionssicheren Vorgehensweise mit Werner Felten, Geschäftsführer der FELTEN Group

Warum können sich die Produktionsunternehmen nicht dem digitalen Wandel entziehen?

Felten: Weil sie sich nicht isolieren können, denn ihr wirtschaftliches und gesellschaftliches Umfeld wird mit einer enormen Entwicklungsgeschwindigkeit immer digitaler. Wir kommunizieren ganz selbstverständlich über Smartphones und soziale Netzwerke, nutzen digitale Dienste wie Spotify und kaufen online. Damit gehen veränderte Ansprüche der Konsumenten einher: Sie erwarten eine immer schnellere und hoch automatisierte Verfügbarkeit der Produkte und ein große Auswahl mit transparentem Preisvergleich, aber auch die Individualisierung von Produkten gewinnt für sie eine immer größere Bedeutung. Diese und weitere Anforderungen sind jedoch unter den herkömmlichen Produktionsbedingungen nicht zu erfüllen.

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Zukunftssichere Planung: Workshops ganz nach Bedarf

Da viele Fertigungsunternehmen bei der Planung der Digitalisierung ihrer Produktionsfunktionen Neuland betreten, hat die FELTEN Group Workshops konzipiert. Sie beinhalten neben einer präzisen Identifikation der Optimierungspotenziale in Eurowerten eine Definition der konkreten Realisierungsmaßnahmen für eine gesicherte Entscheidungsbasis. Dazu gehören:

  • prozessorientierte Workshops für die Digitalisierung mit Fokus auf definierte Produktionsfunktionen und 
  • Workshops zur digitalen Orientierung und Strategieentwicklung.

Die prozessorientierten Workshops sind für solche Unternehmen hilfreich, die in bestimmten Bereichen bereits einen grundsätzlichen Optimierungs- und damit Digitalisierungsbedarf erkannt haben, sich aber über die tatsächlichen Vorteilseffekte und Realisierungsmöglichkeiten nicht im Klaren sind. Hierbei kann es sich beispielsweise um Workshops für den Verwiege-, Verpackungs- oder Instandhaltungsprozess handeln. Darin werden nicht nur die Verbesserungspotenziale identifiziert sowie die Optimierungsmaßnahmen und erforderlichen Investitionen definiert, sondern es wird ebenso der wirtschaftliche Nutzen in konkreten Euro-Werten berechnet. Typischerweise haben die prozessorientierten Workshop eine Dauer von lediglich einem Tag.

Die Strategie-Workshops adressieren Unternehmen, für die das gesamte Thema der Produktionsdigitalisierung noch von erheblichen Unklarheiten geprägt ist. Hier wird vor der Definition möglicher Digitalisierungsmaßnahmen zunächst eine Ermittlung der möglichen Optimierungseffekte vorgenommen, anschließend erfolgt die konkrete Maßnahmenplanung, hierzu gehört auch die Identifizierung von Kostenersparnismöglichkeiten. Die anschließende ROI-Berechnung erlaubt die Priorisierung der Vorgehensweise mit dem Ziel, die Herstellkosten noch im Jahr der Implementierung zu senken.

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Vorausschauende Lösung: PILOT für die digitale Produktion

Vorausschauende Lösung: PILOT für die digitale Produktion

In mehr als 90 Prozent der Produktionsstandorte der Prozess-Industrie besteht aufgrund der historisch gewachsenen heterogenen Strukturen ein hoher Bedarf der Digitalisierung. PILOT:MES beseitigt diese Probleme durch eine konsequente Ausrichtung auf die volldigitalisierte Zukunft und IIoT mit echter Integration der Business-und Shopfloor-Prozesse. Diese Software integriert das Optimierungs-, Qualitäts- und Energiemanagement in der Produktion auf einer technologisch marktführenden Plattform, ist leicht skalierbar und auch in der Cloud-Variante nutzbar. Papierlösungen werden abgeschafft und Daten in Echtzeit verfügbar gemacht. Damit erlangt die Produktion ein Höchstmaß an Effizienz und Flexibilität.

 



Erfolgsfaktoren der PILOT:MES Plattform

  • Einfache Integration aller marktgängigen ERP-Systeme durch den Business Connector für einen durchgängigen Datenaustausch mit der Produktionsebene
  • Anbindung heterogener Maschinen über IIoT Connector und Bereitstellung der Rohdaten der Herstellungsprozesse an die übergeordneten Systeme
  • Modular aufgebaute MES-Plattform, für die produktionsindividuellen Anforderungen an leistungsfähige und effiziente Fertigungsprozesse, flexibel erweiterbar und lässt sich einfach in bestehende Landschaften integrieren
  • Flexibler Einstieg durch PILOT:Quickstart Lösungen; schnell und kostengünstig mit unmittelbaren Nutzeneffekten

 

  • Cloud & Mobile Usability- PILOT ist webbasiert und kann nach freier Auswahl des Betriebsmodells On Premise, als Cloud-Service oder als Hybrid-Lösung, auf Smartphones, Tablets oder PCs genutzt werden
  • Zielgerichtete & effektive Produktion dank der Schaffung von konsolidierten und qualifizierten Smart Data
  • Leistungsstarke Datenspeicherung durch PILOT:Historian mit extrem hoher Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und hohe Abfragegeschwindigkeit, liefert Echtzeitdaten durch moderne Speichertechnologie

PILOT erleben

Risikoloser Einstieg: Mit Quickstart sofort Nutzen generieren

Die vielfältigen Vorteile sprechen für eine Digitalisierung, trotzdem fragen sich Unternehmen, ob diese Effekte in ihrem Fall auch tatsächlich generiert werden können. Die Antwort darauf sind die Einstiegslösungen PILOT:QUICKSTART von FELTEN für unterschiedliche Anwendungsfelder in der Produktion. Teilweise innerhalb von wenigen Stunden zu geringen Kosten eingeführt, vermeiden sie mögliche Investitionsrisiken. Stattdessen erlebt das Unternehmen sehr konkret und anschaulich, welchen nachweisbaren Nutzen der digitalen Wandel bei ihnen erzeugt.

Ein weiterer Vorteil: Diese Implementierung war auf keinen Fall umsonst, ganz gleich, welche Entscheidung anschließend getroffen wird. Denn die QUICKSTART-Lösungen lassen sich anschließend mit dem modularen PILOT-System beliebig erweitern, um aus den gewonnenen Erkenntnissen eine umfassendere und nachhaltige Effizienzsteigerung zu generieren. Dies erfolgt beispielsweise durch die Implementierung zusätzlicher Funktionalitäten oder den Anschluss weiterer Anlagen. Aber auch, wenn das Unternehmen vorläufig keine umfassendere Digitalisierung vornehmen und sich zunächst auf die QUICKSTART-Lösungen beschränken möchte, profitiert es weiterhin von dem schnell und kostengünstig realisierten Nutzen.

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Der Nutzen: Zwei Beispiel aus der Praxis

Um die Effizienz der Produktion weiter zu optimieren, setzt das auf die Milchwirtschaft fokussierte Food-Unternehmen Lactoprot auf eine weitere Digitalisierung der Produktion. Hierfür wird nach einer Marktevaluierung das Manufacturing Execution System PILOT:MES der FELTEN Group eingeführt, es wird zunächst im Werk Lübeck eingesetzt.

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Aufgrund der anhaltend hohen Wachstumsdynamik will die Unternehmens­gruppe Dr. Schumacher, international ausgerichteter Hersteller von Desinfektions-, Hygiene- und Kosmetikprodukten, ihre Produktionsverhältnisse neu ausrichten. Sie hat sich für eine Digitalisierung der Herstellungsprozesse entschieden und wird dafür PILOT-Lösungen einsetzen.

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